Samstag, 2. Mai 2015

Vom leisen Blogsterben und dem schönen OFF...

Vielleicht habt ihr es ja schon mitgekommen, der wunderbare Blog ninjassieben von meiner (Blog)freundin Ninja hat sich heute ins OFF verabschiedet. Mich stimmt das sehr traurig, auch wenn ich ihre Beweggründe nur allzu gut nachvollziehen kann. Aber mittlerweile haben ich mich schon von so vielen großartigen, sehr persönlichen und individuellen Blogs verabschieden müssen, dass ich es einmal hier thematisieren möchte.

Die Bloglandschaft verändert sich und ich weiß noch nicht, ob ich das gut finde...kleine, individuelle Blogs verschwinden immer mehr...wird es irgendwann hier genauso aussehen wie in unseren Großstädten, die immer mehr verwaisen und nur noch von großen Ketten dominiert werden und alle gleich aussehen? Wird Individualität immer weniger werden? Wollen wir das so? Was sagt ihr dazu? Und seht ihr da, so wie ich, auch Paralellen?

Dir liebe Ninja, und allen, die ich schon verabschieden musste ein ganz großes Danke schön für all die schönen Gedanken, Erlebnisse und Freuden, die ihr mit uns geteilst habt! Hab es ganz ganz fein im schönen OFF!

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Photocredit: ninjassieben

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Habt es ganz ganz fein Ihr Lieben!!!



P.S.: Noch bis morgen abend könnt Ihr hier am Gewinnspiel teilnehmen und ein Happyness Package von I LOVE MY TYPE gewinnen, welches mir die liebe Sandra vom 3zkb Conceptstore in Essen zur Verfügung gestellt hat!



Kommentare :

  1. Das mit Ninjas Blog finde ich auch sehr schade, ab und an war ich auch beim Samstagskaffee mit von der Partie - ich mochte ihren klaren Stil sehr. - Aber was das Blogsterben anbelangt: Ich glaube allerdings, dass im Gegenzug neue, nicht ganz so kommerzielle (und persönlichere) Blogs es schwieriger haben, Aufmerksamkeit zu erregen, als das früher der Fall war. Wahrscheinlich gibt es zu viele davon? Ich denke, es braucht neben Schreiblust und Kreativität schon eine gewisse Leserzahl mit Austausch und Feedback, um motiviert zu bleiben :-).

    Schöne Grüße,
    Britta

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    1. Das Hauptproblem von neueren Blogs ist auch, dass alles schon mal irgendwie da war und irgendwer erfunden hat - da aus der Masse herauszustechen ist nicht mehr so einfach, wie noch früher, wo die Anzahl der Blogs noch überschaubar war.

      Und meiner Ansicht nach ist ein weiteres Problem, dass das Bloggen kommerzialisiert wird. Das ist für die einen zwar ein positiver Nebeneffekt, für viele ist damit der Blog aber nur Mittel zum Zweck. Hier ein Geschenkchen, da ein Gratisprodukt. Ach, wozu sich noch Mühe, man kriegt es ja auch so...

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  2. Es ist wirklich schade, dass Ninja sich zu Instagramm verkrümelt hat. Es ist ja klar, dass das "richtige Leben" Vorrang hat, aber trotzdem bedaure ich das sehr.

    Du hast schon Recht, die Blogger-Landschaft verändert sich. Es ist selten geworden, dass jemand in einem Blog Persönliches preisgibt. Oft gibt es nur noch Deko-Fotos, manche Blogs werden regelrecht zu Werbe-Blogs, andere verschwinden ganz von der Bildfläche. Obwohl: Vielleicht gibt es ja doch noch viele kleine, interessante Blogs. Man findet sie bloß nicht so einfach in den unendlichen Weiten des Internets. Darum fand ich Ninjas Kaffeerunden auch so schön, man lernte immer mal wieder neue Blogs kennen, die nicht unbedingt Mainstream sind. Vielleicht findet sich ja mal wieder irgendwo eine regelmäßige Link-Party...
    Grüßle
    Ursel

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  3. Ja, es ist traurig. Aber weil ich es selber oft genug als riesigen Spagat empfinde, den zeitlichen und energetischen Erfordernissen des Alltags gerecht zu werden UND zu bloggen, kann ich es auch verstehen. Nach etwas mehr als drei Jahren frage ich mich jetzt auch des Öfteren, ob Bloggen nicht doch nur etwas ist für Menschen, die nicht ihren Lebensunterhalt verdienen und/oder sich um eine Familie kümmern müssen und entsprechend viel Zeit dafür haben. Was ist die Lösung? Die Zeit zumindest ansatzweise durch Blogwerbung vor dem eigenen Gewissen weiter rechtfertigen zu können? Das verträgt sich oft nicht mir dem eigenen Anspruch, um wirklich zu funktionieren.
    Oder aber hören so viel wunderbare Blogger auf, weil sie das Gefühl haben, ihrem eigenen Anspruch an Frequenz, Inhalte und Kommentare bei anderen nicht(mehr) gerecht werden zu können? Auch das kann ich aus eigener Erfahrung nachvollziehen. Aber vielleicht tut dann etwas mehr Selbstbewusstsein gut, eben nihct so oft zu bloggen, sondern nur dann wenn man Lust hat und vor allem das, wozu man Lust hat - ohne Rücksicht auf all die schönen Bloggerregeln, die in so vielen Workshops verteilt werden wie Goodiebags. Vielleicht würde die Bloglandschaft dann auch bunter bleiben und würde es weiterhin mehr spannende Blogs von spannenden Menschen geben.

    Herzlich, Katja

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    1. du sagst es, liebe Katja. all das. bin ja auch fast ganz im Off verschwunden ... erst wird der kartenladen geschlossen und vielleicht auch bald der Blog. ich habe es wirklich gerne gemacht, fühle mich in der bloggerlandschaft aber nicht mehr am richtigen Platz und das Leben da draußen fordert meine Zeit. Schade ist es um die Freundschaften, Inspirationen, die neuen Farben, die damit in weite Ferne rücken bzw. verschwinden. Aber ich kann es so gut verstehen. Ich hoffe, dass ein paar von Euch Guten hier im ON bleiben und mein Leben bereichern! Liebe Grüße, Wiebke

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  4. Hach, danke meine Liebe.
    Schön zu lesen. Da merke ich wieder, wie schwer es mir doch fällt.
    Aber es ist der richtige Weg. (für mich)
    Und wir bleiben ja im Kontakt und zu ganz vielen anderen bleibt der Kontakt hoffentlich auch.
    knutsch Ninja

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  5. Liebe Stephanie,
    ja, die Bloggerlandschaft verändert sich und viele, viele Bloggerinnen, die ich verfolgt habe, sind verschwunden. Aber nicht immer nur die "kleinen, individuellen" Blogs. Die Bloglandschaft ist noch immer sehr heterogen, finde ich. Aber das Leben ändert sich auch bei Bloggern und manchmal ist ein Blog einfach nicht mehr das richtige und passende Medium.
    Ich genieße noch immer die Freiheit, auf meinem Blog schalten und walten zu können, wie ich das mag.
    Liebe Wochenend-Grüße, Sonja

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  6. Vielleicht ist es einfach immer so. Irgendjemand geht und irgendjemand kommt. Irgendjemand ist schon da, nur hat man sich noch nicht entdeckt. Vielleicht gehen die Guten nicht nur, vielleicht sind auch schon neue Gute da. Man muss sie nur erst noch finden. Alles ist in Bewegung. Das ist schlecht. Und das ist gut. Und ich habe grad eine traurige Serienfolge gesehen und bin deshalb komisch tiefsinnig. Aber es ist einfach so. Alles ist in Bewegung. Im echten Leben und im Internet (das ja auch irgendwie das echte Leben ist). Dinge kommen und Dinge gehen. Und Menschen und Blogs auch.

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  7. Liebe Stephanie,
    ein Thema, das mich zur Zeit auch sehr umtreibt, da ich bei vielen Blogs mittlerweile das Gefühl habe, dass sie immer mehr kommerzialisieren und im Gegenzug die kleinen, kreativen, menschlichen immer weniger werden (aber es gibt sie noch, und genau in diesem Umfeld bin ich gerade erst vor kurzem auf dich gestoßen). Und bei vielen neueren Blogs habe ich auch den Eindruck, dass sie von Anfang an nur aufs Promoten des eigenen Online-Shops mit den ewig gleichen Produkten abzielen bzw. potentielle Sponsoren einfangen wollen. Ich könnte jetzt noch seitenweise über das Thema schreiben, aber da sind wir schon beim nächsten Thema, das für viele nichtkommerzielle Blogger wohl das Hauptproblem ist - die Zeit. Zum Heulen, oder?
    Ganz liebe Grüße,
    Karin

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  8. Liebe Stephanie,

    ich finde es toll, dass du das hier so spontan aufgreifst und zur Diskussion stellst!
    Über die Kommentare freue ich mich auch...
    Ehrliche Kommentare mit echter Aussagekraft, eine echten Meinung, viel Inhalt...
    Was macht für dich einen individuellen Blog aus?
    Das würde mich persönlich echt sehr interessieren...
    Ich muss mich vermutlich noch suchen... Oder finden... ;)
    Vermutlich denkt jeder, der bloggt, er sei individuell... Ist er ja schlussendlich auch!
    Aber ich denke zu verstehen, was du meinst!
    Mich "nervt" etwas, wenn mir gleich auf mehreren Blogs der gleiche Werbepartner über den Weg galoppiert... Mal ist es ein "Retro-Kul-Getränk", mal eine "Damen-Uhr", mal...
    Ehrlich gesagt, turnt mich das mächtig ab und ist für mich ein Grund, wegzuschalten...
    Meine liebsten Blogs sind die mit Charakter!
    Die, die auch mal Persönliches preisgeben...
    Die, hinter denen ein Typ zu stecken scheint.
    Die mit schönen, eigenen Bildern.
    "Echten" Texten mit "echtem" Inhalt, Aussagekraft, Wortwitz, Wortspiel...
    Die, die inspirieren...
    Die, die etwas zu sagen haben...

    Liebste Grüße
    Julia

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  9. Ich finde eigentlich nicht, dass kleine, individuelle Blogs verschwinden...es ist wohl eher so, dass die kleinen Blogs immer mehr Mühe haben, gefunden zu werden im großen weiten Internet ( und Leser zu gewinnen ). Wie "HeimatPOTTential" schon sagt...es ist ein "Kommen und Gehen", Blogs werden eröffnet, andere wieder geschlossen, die wenigsten sind seit den Anfängen dabei. Möglicherweise liegt die derzeitige Fluktuation auch an Instagram, dort lässt sich eben sehr viel schneller mit deutlich weniger Aufwand kommunizieren...vor allem, wenn man nicht auf lange (textlastige) Blogposts steht. Was mir allerdings schon aufgefallen ist, dass die Blogs gestalterisch sich immer mehr ähneln, aber Blogs sind eben auch Trends unterworfen...wie Wohnungseinrichtungen, Gartengestaltungen oder Architektur. Ich hoffe, du bleibst dabei, liebe Stephanie? LG Lotta.

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  10. hello hello! Oh ja, ein kommen und gehen gehört auf jeden fall mit dazu und es gibt eine anzahl von bloggern, die uns verlassen haben, bei denen ich gern mal wieder vorbeigeschaut hätte - zickimicki zum beispiel damals...und nun ninjassieben.
    bewegtgründe gibt es doch immer viele...ich finde es nur schade, daß sich teilweise die blogger selbst solch ein hohes niveau vorsetzen bzw. so einen hohen standard oder so hohe ziele, daß sie sich selbst unter druck setzen. meine wenigkeit schreibt weiterhin frei schnauze, dafür nehme ich auch in kauf, das meine follower ewigkeiten bei der gleichen zahl bleiben...aber das was ich schreibe, ist aus dem realen leben und frisch und frei von der leber weg. ich gebe es zu - nicht wirklich mit system, da ich einfach nicht genug zeit habe, aber ich mache es, weil es mir gut tut.
    ich gehe aber auch mit dir, wenn du sagst, daß der individuelle blog schwer zu finden ist. an abenden, an denen ich mit zeit und lust und laune durch die bloggerlandschaft wandere und einfach mal durchklicke, bleibe ich leider nicht oft an blogs hängen, da sich viele ähneln bzw. mir einfach der biss fehlt. ich denke aber auch, daß medien wie instagram etc. alles gravierend verändern. wo früher mehr text war, reicht jetzt oftmals ein foto verknüpft mit hashtags... ich bin mir relativ sicher, daß auch nochmal die phase der totalen sättigung kommt - abstand von allem. das finde ich total legitim und auch wichtig, dient es doch dem abstand halten, neue inspiration finden oder aber den entschluss zu fassen neue wege zu gehen. du siehst...ich könnte mich hier auch noch endlos äussern, das überlasse ich gern anderen. dir wünsche ich trotz alledem ein gutes wochenende! und du bleibst ja noch ein wenig hier erhalten...hoffe ich.

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  11. liebe stephanie, wir bleiben einfach, damit wenigstens ein bisschen was den fatalistischen blick bremst.

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  12. Liebe Stephanie,
    früher oder später stehen doch viele von uns vor dieser Entscheidung. Auch ich dachte in meinen bald 6 Jahren des Bloggens schon das eine oder andere Mal ans Aufhören. Aber grade WEIL das Bloggen so viel Spass macht und man unglaublich nette Leute kennenlernt fand ich immer wieder den Elan, weiterzumachen. Mein Blog hat sich aber ziemlich verändert, ich schreibe inzwischen über alles, was mich bewegt, berührt und beschäftigt, egal, ob das nun grade gut ankommt oder nicht. Manchmal bin ich sogar ein bisschen unbequem, aber das nehme ich mir einfach heraus. Ich könnte mir denken, dass viele Blogger sich blenden lassen von den "grossen", bekannten Blogs, die immer so perfekt daherkommen. Daneben verkümmert der eigene Blog vermeintlich doch ziemlich schnell, man befürchtet, nicht interessant genug zu sein, zweifelt daran, ob sich die Leser angesprochen fühlen, etcpepe. Mir ist das inzwischen piepegal, wieviele Follower ich habe und wieviele Klicks. Natürlich ist es toll, wenn die eigenen Posts auf viel Resonanz stossen, wenn man nette Kommis geschrieben bekommt und die Klicks in die Höhe schnellen. Aber das alleine macht doch das Bloggen nicht aus! Für mich persönlich ist es auch wie ein Auffangbecken für meine eigenen Gedanken, Ideen und Ansichten. Oft scrolle ich selber Monate zurück und lese meine "alten" Posts.
    Facebook und andere Medien sind mir einfach zu wirr, zu rasant, zu oberflächlich. Bloggen ist für mich genau richtig, und ich werde es so lange betreiben, wie ich Freude dran hab. Mal sehn, wie lange das noch ist! ;oD
    Natürlich ist es um jeden Blog schade, den man gern "verfolgt" hat und der geschlossen wird. Aber das ist wohl einfach der Lauf der Dinge, das Leben setzt immer mal wieder die Prioritäten anders, und das ist gut so. Vielleicht macht das Platz für was Neues, vielleicht aber auch bringt dieser Entschluss so viel Luft zum Atmen und Ruhe, dass irgendwann der Spass am Bloggen wiederkommt!
    Ich wünsche dir ein entspanntes WE,
    Hummelzherzensgrüsse!

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  13. Hallo Stephanie,nun habe ich mir die Gründe nach gelesen warum Ninja ihren Blog schliesst.
    Ja das ist ihre Entscheidung,und irgendwie habe ich auch das Gefühl das sie es halt schon eher als Belastung empfindet zu bloggen.Ja dann ist aber die richtige Zeit mit den bloggen auf zu hören.Bloggen kostet viel Zeit,und wenn man merkt das ganze wird zuviel ist es doch besser damit aufzuhören.
    Es kommen immer wieder neue Blogs dazu,das finde ich spannend,wenn ich aber merke das bei einen Blog die Freude raus ist,dann ist es o.k.wenn man einen Blog schliesst.Den wenn man keine Freude mehr am bloggen hat,kann es auch mal belastend sein,und das soll ja das bloggen auf keinen Fall sein,oder?
    L.G.Edith.

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  14. Da wundert man sich manchmal wirklich, was so passiert im kleinen Bloggerland :D
    Ne mal ehrlich, da kommen viele, da gehen viele. Manche bleiben sich treu, andere professionalisieren sich und bei anderen schießt das dann übers Ziel hinaus.Und ich mag diese Uniformiertheit des Bloggens nicht mehr. Alles geht neue Wege und ich denke ziemlich oft, dass ich da irgendwie vorbeiziele und wie so ein nerdiges Ding auf der Eisscholle rumtreibe und gucke was um mich passiert. Natürlich soll man sich weiterentwickeln, auch der Blog ist ja ein prozesshaftes Ding, aber manchmal finde ich es schon anstrengend und klicke sehr schnell weg, wenn täglich gepostet wird und alles irgendwie aus der Retorte oder dem Werbekatalog kommt.
    Nun ja, ich werd Ninjas stylische Posts vermissen und hoffe darauf, dass einige andere (räusper) bleiben und nicht einfach folgen.
    Habs schön meine Liebe und halt das Fähnlein hoch :)

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    1. Darf ich hier kurz sagen: Du zielst nirgendwo vorbei - Dein Blog ist schön! So richtig schön!

      :-) Steph

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    2. Liebe Franse,

      ich mag z.B. genau dein nerdiges Bloggen auf der Eisscholle - ich glaube, damit zielst du direkt ins "Herz". Bisschen kitschiger Ausdruck, aber ist so...
      LG Nanne

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  15. Liebe Stephanie,
    ja, es ist sehr schade und macht auch mich ein bisschen traurig, sollte doch das Bloggen uns eine Freude sein... aber es baut sich auch aus vielen hier schon genannten Gründen ein gewisser Druck auf... und wenn es sich für Ninja nicht mehr richtig angefühlt hat, war es die richtige Entscheidung, Lebensumstände ändern sich... ich werde den liebgewordenen Samstagskaffee vermissen.
    Ich hoffe, Du bleibst noch ganz lange, herzliche Grüße,
    Kebo

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  16. Den Gedanken aufzuhören kenne ich auch. Grund ist ja wohl immer ein Geflecht aus Zeitmangel, Qualitätsanspruch, Eigenerwartung, gefühlte Fremderwartung und ja, auch ein wachsender Anspruch, für all seine Bloggermühen würdig entlohnt zu werden.
    Wie schon geschrieben ist: Alles ist in Bewegung, auch die Blogssphäre. Sie hat sich professionalisiert. Ich selbst stelle mir da die Frage, ob man sich ausreichend selbst treu und authentisch bleiben kann, wenn man sich gleichzeitig für Kooperationen öffnet...

    Dem Sterben folgt immer Traurigkeit, auch beim BlogOFF. Ich hoffe, die mit schönen Worten, eigenen Bildern, die wo man die Mühe dahinter sehen und lesen kann, ich hoffe, die bleiben.

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  17. Guten Morgen meine Liebe!

    Ich sehe kein leises Bloggersterben. Ich sehe nach wie vor das Kommen und das Gehen. Bei manchen tut es mir so richtig leid, bei anderen eher weniger. Je nachdem, ob ein wirklicher Austausch mit dem Menschen hinter dem Blog stattgefunden hat, oder eben nicht. Man mag sich halt nicht gerne von liebgewonnenen Gewohnheiten und vor allem Leuten verabschieden. Was Reklame-Blogs betrifft: bitte, jedem das Seine. Ich muss es ja nicht lesen. Und wer seinen Blog tuned auf das er auch ja gefunden wird, Tipps dazu veröffentlicht - für mich auch ok. Denn auch da: ich muss nicht gucken. Andererseits freue ich mich immer wieder, kleine "Juwelen" zu finden. So wie irgendwann Dich und Deinen Blog oder eben auch ninja. Und in diesem Sinne appeliere ich dann auch (völlig neutral und ohne Hintergedanken - hahaha): bitte bleib mir hier erhalten!

    Liebst und geknuddelt,
    Steph

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  18. Durch die Vermehrung der 'geschleckten' Blogs entsteht vielleicht der Eindruck, dass es nicht mehr so viele individuelle Blogs gibt. Es gibt eine Reihe von Blogs, besonderst Kochblogs, die könnte man getrost in einen Blog zusammenfassen, so ähnlich gestyled sehen die Fotos aus. Nachvollziehbar, die Gedanken und Taten von Ninja. Das Schöne:hier bei den Kommentaren ein paar, die ich noch nicht kannte!

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  19. Ich sehe das auch als ein Kommen und Gehen -- die Schreibmotivationen sind bei jedem Blogger individuell, und ich glaube die Hoffnung auf Anerkennung bringt viele darauf, den eigenen Blog eher kommerziell zu gestalten. Ich finde, es ist wirklich schwierig, LESER ZU FINDEN, wenn man eben nicht kommerziell sein möchte, also keine Giveaways bzw. Sponsoring machen möchte. Aktionen wie Ninjas Samstagskaffee sind ein alternativer Weg, mit anderen Bloggern in Kontakt zu kommen und eine Art Gemeinschaft zu finden.

    Ich wohne außerhalb Deutschlands und mir fehlt der Austausch über Lifestyle, Wohnstil, und den Alltag auf Deutsch. Ich fand es toll, Samstags noch ein paar neue Besucher zu bekommen, selber andere kleinere deutschsprachigen Blogs zu entdecken, und so auch ins Gespräch mit neuen Leuten zu kommen. Mein Blog ist eben wirklich etwas speziell -- ich schreibe über meine Heimat (Seattle / USA) und schieße Fotoserien mit Teddybären -- halt nicht wirklich Sponsoring-tauglich. War also wirklich etwas Besonderes für mich, bei Ninjas Samstagskaffee mitzumachen, und ich würde sehr gern wieder an so einer angenehmen Aktion teilnehmen.

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    1. Oh, Gott! Wie peinlich. "Leser zu finden" sollte natürlich nicht groß geschrieben werden. :O)

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  20. Sehr interessantes Thema Stephanie!

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  21. Schon traurig...
    allerdings kommen glaube ich für jeden Blogg im OFF zwei neue kleine Sprösslinge die eben erst gefunden werden müssen.
    Ich finde es auch sehr schade, dass große Blogs wachsen udn wachsen und (wir) kleinen eben für wenige Leute schreiben.
    Aber so ist das nunmal... das bringen Google und co eben mit sich.
    Da kann man nur appelieren die Kleinen Blogs auch zu unterstützen.. sit doch schön, einem Kind beim Wachsen zuzusehen....
    Ganz viele liebe Grüße aus dem ON ;)

    Franzy

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  22. Ich empfinde es eher als Kommen und Gehen - es entwickeln sich doch viele kleine Blogs (u.a. auch meiner), aber die haben nicht gleich diese Reichweite und tauchen nicht sofort auch. Es hat mehrere Monate gedauert, bis ich das Gefühl hatte, dass sich da wirklich eine kleine Leserschaft entwickelt.
    Auch ich hinterfrage immer wieder, will ich das? und habe jetzt momentan eine gute Lösung für mich gefunden. Aber ich kann auch gut nachvollziehen, wenn Blogs beendet werden. Letztlich ist es doch für die meisten eher Hobby als Arbeit und wird es vermutlich auch bleiben.

    Ich fände schön, wenn jemand anderes, den Samstagskaffee für Blogger weiter führt, weil es eine tolle Möglichkeit gewesen ist, seinen Blog bisschen bekannter zu machen und andere, gerade auch kleine Blogs kennen zu lernen.
    lg Nanne

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  23. Manchmal überholt einen das Leben und das Bloggen bleibt dabei auf der Strecke. Hinter jedem Blog steckt eben auch ein Leben 1.0 . Und das gilt es eben in manchen Momenten ganz tief einzuatmen. Ich wünsche Ninja ganz viel Spaß dabei :). Liebe Grüße, Sabine

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Danke! Deine Nachricht freut mich sehr!